| Das Schmalspurbahn-Museum Frojach |
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| Nach und nach kam in den ersten Jahren eine umfangreiche Sammlung an Lokomotiven und Waggon zusammen und mit ihr auch die Frage nach einer fach- und sachgerechten Unterbringung, denn die Fahrzeuge standen Wind und Wetter ausgesetzt im Freien auf dem Bahnhofsgelände in Murau. Abhilfe konnte nur durch den Bau einer eigenen festen Halle geschaffen werden. Nach langer Suche konnte von der Diözese Graz-Seckau ein Grundstück in der Nähe der Murtalbahn-Station Frojach-Katschtal gepachtet werden. Mit Hilfe einer großen Spendenaktion und diversen Zuwendungen konnte mit der Grundsteinlegung an Pfingsten 1975 der Bau der Halle begonnen werden und im Sommer 1978 war die Halle, die als Stahlkonstruktion auf einem einbetonierten Fundament ausgeführt ist, fertig. |
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| Das Museum Frojach umfaßt eine
Gleisanlage mit 3 Weichen und dem Zufahrtsgleis zur Fahrzeughalle sowie
die Halle selbst, die auf 3 Gleisen mit jeweils 29 m Länge die
Unterbringung von 9 Fahrzeugen (je nach Fahrzeuglänge) ermöglicht.
Die Gleisanlagen der Anschlußbahn wurden von den Steiermärkischen
Landesbahnen erstelltund dem Verein zu einem Anerkennungszins leihweise
überlassen. Leider ist es derzeit aus personellen Gründen
nicht möglich, das Museum zu festen und geregelten Zeiten der Öffentlichkeit
zugänglich zu machen, so daß lediglich an einem bis zwei
Wochenenden im Sommer eine Öffnung erfolgt. Für Gruppen, die
sich dazu anmelden, ist ein Besuch des Museums mit Führung an einem
abzusprechenden Termin möglich. Dadurch, daß aus dem Bestand des Museums verschiedene Maschinen wieder betriebsfähig zum Einsatz kamen ( U 11, 83-076), war die Halle in den Wintermonaten eine ideale Unterstellmöglichkeit der auf der Taurachbahn eingesetzten Wagengarnitur, um sie in dieser Zeit vor Witterungsschäden zu schützen. Mit dem Bau der Wagenhalle in Mauterndorf ist diese Nutzung, die mit aufwändigen Überführungsfahrten verbunden war, hinfällig geworden, so daß der vorhandene freie Raum in Zukunft vielleicht für weitere Exponate (?) zur Verfügung stehen könnte. Im Jahr 2004 wurde die gesamte Gleisanlage des Museums infolge 26-jähriger Liegedauer komplett erneuert. |
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